Kantonspolizei Bern Nummer: Neue Digitale Erreichbarkeit Und Modernisierte Notruf-Systeme 2026

Kantonspolizei Bern Nummer: Neue Digitale Erreichbarkeit Und Modernisierte Notruf-Systeme 2026

Bern: Kantonspolizei startet Pilotprojekt mit Super-Recognizern

Die Kantonspolizei Bern stellt im September 2026 ihre Telekommunikationsinfrastruktur und die zentrale Erreichbarkeit auf ein hochmodernes, abhörsicheres System um. Neben den klassischen Notrufnummern 117 und 112 wird die Vermittlung unter der zentralen Rufnummer 031 638 81 11 mit einer automatisierten Sicherheitsarchitektur gegen Telefonbetrug und Call-ID-Spoofing ausgerüstet. Diese kantonsweite Maßnahme dient der Entlastung der Einsatzzentralen und garantiert schnellere Reaktionszeiten im gesamten Kanton Bern.



Kontaktkanal / Dienst Rufnummer / Plattform Primärer Einsatzzweck Erreichbarkeit
Polizeinotruf Schweiz 117 Akute Gefahrenlagen, Verbrechen in Ausführung, Notfälle 24/7 (Kostenlos)
Europäischer Notruf 112 Universeller Notruf für Mobilfunknetze und Grenzregionen 24/7 (Kostenlos)
Zentrale Kantonspolizei Bern +41 31 638 81 11 Nicht-dringliche Anfragen, Auskünfte, Verwaltung 24/7 (Standardtarif)
Medienstelle Kapo Bern +41 31 638 84 84 Anfragen für Journalisten und Medienbeauftragte Bürozeiten / Pikett
Sperrnotruf Karten/Ausweise +41 31 638 81 11 (Weiterleitung) Unverzügliche Sperrung von Dokumenten und Identitäten 24/7
Suisse ePolice Portal epolice.ch Online-Anzeigen (Sachbeschädigung, Diebstahl ohne Täterspuren) 24/7 Digital

Die Transformation: Warum die Kantonspolizei Bern Nummer jetzt digital aufgerüstet wird

Observierungen der aktuellen Sicherheitslage im Kanton Bern belegen eine besorgniserregende Entwicklung bei digital gestützten Betrugsversuchen. Kriminelle Netzwerke nutzten in der Vergangenheit verstärkt gefälschte Rufnummern, bei denen auf dem Telefondisplay der Opfer die offizielle Festnetznummer der Kantonspolizei Bern erschien. Mit der Beschlussfassung des Grossen Rates und der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern wird nun eine flächendeckende Validierung auf Netzebene durchgesetzt.

Die technische Umstellung erfolgt in enger Kooperation mit nationalen Telekommunikationsanbietern wie der Swisscom. Eingehende und abgehende Signale über die zentrale Nummer der Kantonspolizei Bern werden ab sofort mit digitalen Zertifikaten verifiziert, um gefälschte Anrufer-IDs sofort im Netz zu filtern. Gleichzeitig wird die Erreichbarkeit der regionalen Polizeiwachen im Berner Oberland, Seeland, Emmental-Oberaargau sowie im zweisprachigen Jura bernois dynamisch zusammengeschaltet.

Ein wesentlicher Auslöser für das Projekt ist die Überlastung der Notrufkanäle durch administrative Anfragen. Berichte aus den Einsatzzentralen in Bern-Muri und den regionalen Stützpunkten verdeutlichen, dass bis zu 30 Prozent der über die 117 eingehenden Anrufe keine echten Notfälle darstellten. Die klare Trennung zwischen Notfall-Infrastruktur und der administrativen Zentrale 031 638 81 11 soll diesen Engpass nachhaltig beseitigen.

Expertenanalyse: Cybersicherheit, Call-Center-Kapazitäten und die Trennung von Notruf und Verwaltung

Aus kriminologischer und IT-sicherheitstechnischer Sicht ist das Upgrade der bernischen Polizeiorganisation ein überfälliger Schritt. Betrugsmodelle wie das Phänomen "Falscher Polizist" führten in den vergangenen Jahren zu erheblichen finanziellen Schäden bei Seniorinnen und Senioren. Durch die Einführung kryptografischer Standards nach dem STIR/SHAKEN-Prinzip im schweizerischen Festnetz wird die Glaubwürdigkeit der behördlichen Telefonnummern wiederhergestellt.

Strategische Analysen der Einsatzdaten zeigen zudem, dass Großereignisse wie Unwetterkatastrophen im Berner Oberland oder Großdemonstrationen in der Bundeshauptstadt regelmäßig zu Spitzen bei den Anrufvolumina führen. Die neue Leitstellen-Software verteilt eingehende Anrufe auf der Servicenummer 031 638 81 11 vollautomatisch an freie Kapazitäten in weniger ausgelasteten Regionalwachen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei komplexen Lagebildern keine Bürgeranfrage unbeantwortet bleibt.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Implementierung mehrsprachiger Sprachassistenten für die Ersttriage. Da der Kanton Bern offiziell zweisprachig ist, erkennt das System auf der zentralen Rufnummer die Sprachpräferenz der anrufenden Person automatisch anhand der Netzherkunft oder der ersten Spracheingabe und leitet das Gespräch an deutsch- oder französischsprachiges Personal weiter.


Einbrüche im Raum Steffisburg: Kantonspolizei Bern hält sechs ...

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Leitfaden für Bürgerinnen und Bürger: Welche Nummer der Kantonspolizei Bern gilt in welchem Fall?

Für die Bevölkerung des Kantons Bern ist die richtige Wahl der Kommunikationskanäle entscheidend für eine rasche Hilfeleistung. Nachfolgend sind die verbindlichen Verhaltensregeln zusammengefasst:



  • Verhalten bei akuten Notfällen (117 wählen): Wählen Sie den Notruf 117 ausschließlich dann, wenn unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht, Straftaten im Gang sind oder schwere Verkehrsunfälle reguliert werden müssen.
  • Administrative Kontaktaufnahme (031 638 81 11 wählen): Diese Nummer ist die primäre Anlaufstelle für Fragen zu Parkbewilligungen, Waffenerwerbsscheinen, Terminen für Einvernahmen oder allgemeinen Erkundigungen.
  • Vorgehen bei verdächtigen Anrufen: Wenn Sie von einer Person angerufen werden, die sich als Angehöriger der Kantonspolizei Bern ausgibt und Geld oder Wertsachen verlangt, legen Sie sofort auf. Die echte Polizei fordert niemals telefonisch Bargeld oder Wertsachen zur Aufbewahrung an.
  • Nutzung digitaler Alternativen: Nutzen Sie für Bagatelldelikte ohne bekannten Täter (z. B. Diebstahl eines Fahrrads, Beschädigung eines Fahrzeugs) vorrangig die Plattform Suisse ePolice, um die Telefonleitungen für dringende Bürgeranliegen freizuhalten.

Sollten Sie unsicher sein, ob ein Ereignis eine Notfallmeldung erfordert, gilt der Grundsatz: Im Zweifelsfall immer zuerst die Notrufnummer 117 wählen. Die Disponenten in den Einsatzzentralen können die Situation innerhalb von Sekunden qualifiziert einschätzen.

Der Weg nach vorn: KI-gestützte Triage und die Zukunft des Bernischen Polizeinotrufs

Die Modernisierung der Telefonnummern der Kantonspolizei Bern ist Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie für die Jahre 2026 bis 2030. In den kommenden Monaten wird die Integration des Next-Generation-112-Standards (NG112) vollendet. Dieser Standard ermöglicht die automatische Übermittlung von präzisen Standortdaten mittels Advanced Mobile Location (AML) direkt beim Verbindungsaufbau über das Mobiltelefon.

Parallel dazu testen die Sicherheitsbehörden im Kanton Bern KI-gestützte Assistenzsysteme, die eingehende Notrufe in Echtzeit analysieren und den Disponenten einsatzrelevante Daten wie Straßensperrungen, Wetterdaten oder verfügbare Streifenwagen auf den Bildschirm projizieren. Dies verkürzt die Zeitspanne zwischen dem Anruf auf der Notrufnummer und dem Eintreffen der ersten Polizeipatrouille vor Ort maßgeblich.

Der Kanton Bern nimmt mit dieser technologischen Aufrüstung eine Vorreiterrolle im Schweizer Polizeiwesen ein. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von einer verbesserten Erreichbarkeit, transparenten Prozessen und einem Höchstmaß an Ausfallsicherheit im kritischen Moment.


Kantonspolizei Bern kontrollierte 66 Fahrzeuge

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